M – Buchstabe m, Sütterlinschrift
M ist der 13. Buchstabe des deutschen Alphabets und steht für den stimmhaften bilabialen Nasal /m/, der an jeder Stelle des Wortes und in grammatischen Affixen auftritt. Für die Sütterlinschrift gestaltete Ludwig Sütterlin ihn 1911 neu, aufrecht und geometrisch proportioniert, für deutsche Schulkinder.
In Wörtern
Mutter


Geschichte
Als 13. Buchstabe folgt im deutschen Alphabet das M. Es ist ein stimmhafter Nasenlaut, der mit beiden Lippen gebildet wird, /m/, und erscheint am Wortanfang, im Wortinneren und am Wortende ebenso wie in grammatischen Vor- und Nachsilben.
Wo die Kurrent ein spitzes Zickzack zeigt, setzt Sütterlin beim kleinen m drei runde, aufrechte Bögen gleicher Höhe ins Mittelband, die unten weich ineinander übergehen. Auch das große M besteht aus drei aufrechten, gerundeten Bögen, gebaut aus klaren, rhythmischen senkrechten Strichen.
Prominent ist das m in Einträgen über Mütter und im Personenstandswesen: „Mutter“, „Monat“, „Magd“ und „Mann“ im Sinne von Ehemann. Die Strichzahl des m sicher zu beherrschen gehört zu den grundlegenden Fertigkeiten bei der Untersuchung deutscher Handschriften.
Das M begann als Wellenlinie, die für Wasser stand.[1] Schon das phönizische Mem bezeichnete m,[2] und das Griechische übernahm es als My,[3] anfangs wie das Mem mit einem Anstrich geschrieben, bis im klassischen Alphabet auch die linke Seite nach unten gezogen wurde.[4] Bei allen späteren Übernahmen des Alphabets blieb der Laut derselbe.[5] Im Sütterlin-Modell verdoppelt ein Strich über dem m den Buchstaben; ein so überstrichenes m steht für mm.[6]
Quellen
- [1] M — Wikipedia (German) — Wellenlinie, Wasser (abgerufen am 2026-10-14)
- [2] M — Wikipedia (German) — phönizisch Mem (abgerufen am 2026-10-14)
- [3] M — Wikipedia (German) — griechisch My (abgerufen am 2026-10-14)
- [4] M — Wikipedia (German) — beim My auch die linke Seite nach unten gezogen (abgerufen am 2026-10-14)
- [5] M — Wikipedia (German) — Lautwert unverändert (abgerufen am 2026-10-14)
- [6] Sütterlinschrift — Wikipedia (German) — überstrichenes m für mm (abgerufen am 2026-10-14)