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C – Buchstabe c, Sütterlinschrift

C – Buchstabe c, Sütterlinschrift

C, der 3. Buchstabe des deutschen Alphabets, bezeichnet vor Vorderzungenvokalen in Lehnwörtern die stimmlose alveolare Affrikate /ts/, vor Hinterzungenvokalen und in heimischen Konsonantenverbindungen wie „ch“ und „ck“ dagegen den stimmlosen velaren Plosiv /k/. Ludwig Sütterlin gab ihm 1911 in seiner Sütterlinschrift aufrechte, geometrische Proportionen für deutsche Schulkinder.

GedrucktC c
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Klingt wiec (/ts/)
GedrucktC c
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Klingt wiec (/ts/)

In Wörtern

Schwester

Schwester

herzlich

herzlich

Weihnachten

Weihnachten

handwritten lowercase c in Sütterlinschrift
Kleinbuchstabe
handwritten uppercase c in Sütterlinschrift
Großbuchstabe

Geschichte

Das C ist der 3. Buchstabe im deutschen Alphabet und hat zwei Lautwerte. In Lehnwörtern spricht man es vor Vorderzungenvokalen als stimmlose alveolare Affrikate /ts/; vor Hinterzungenvokalen sowie in einheimischen Konsonantengruppen wie „ch“ und „ck“ gilt dagegen der stimmlose velare Verschlusslaut /k/.

Sütterlin vereinfachte den Haken des kleinen c zu einem sauberen, aufrechten Bogen im Mittelband, der nach rechts offen bleibt und mit einer kleinen Einkerbung beginnt. Das große C ist ein offener, aufrechter Ovalbogen über die beiden oberen Zonen, klar und ohne Beiwerk, wie es Schulkindern entgegenkommt.

Im heimischen Wortschatz steht das c fast nie für sich allein. Beinahe ausschließlich tritt es im Digraphen „ch“, im Trigraphen „sch“ und im verdoppelten „ck“ auf. Anders in lateinisch geprägten Begriffen aus Recht und Kirche wie „Copulation“, „Curator“ oder „Contract“: Dort war das alleinstehende C in Kirchenbüchern üblich, bis zu den Rechtschreibreformen des 20. Jahrhunderts.

Seine Wurzel ist das phönizische Gimel, das den Laut g bezeichnete.[1] Die Etrusker konnten mit einem g nichts anfangen und gaben dem Buchstaben vor e und i den Wert k,[2] und mit diesem Lautwert gelangte das Zeichen C ins lateinische Alphabet.[3]

Quellen

  1. [1] C — Wikipedia (German) — phönizisch Gimel, Lautwert g (abgerufen am 2026-10-14)
  2. [2] C — Wikipedia (German) — bei den Etruskern k vor e und i (abgerufen am 2026-10-14)
  3. [3] C — Wikipedia (German) — mit diesem Lautwert ins Lateinische übernommen (abgerufen am 2026-10-14)
Sütterlinschrift: zur Geschichte →