Q – Buchstabe q, Sütterlinschrift
Q ist der 17. Buchstabe des deutschen Alphabets und steht für den stimmlosen velaren Verschlusslaut /k/; fast immer folgt ihm ein „u“, mit dem es die Lautfolge /kv/ bildet. Ludwig Sütterlin gestaltete ihn 1911 für deutsche Schulkinder in aufrechter, geometrischer Form neu.
In Wörtern
Quelle


Geschichte
Den 17. Rang unter den deutschen Buchstaben hat das Q inne. Für sich genommen ist es ein stimmloser Verschlusslaut am Gaumensegel, /k/, doch steht es so gut wie nie ohne ein nachfolgendes „u“, und beide zusammen ergeben die Konsonantenfolge /kv/.
Das kleine q der Sütterlinschrift besitzt einen kreisrunden Bauch im Mittelband und eine Unterlänge, die am unteren Ende nach rechts ausschwingt. Das große Q ist ein aufrechter Kreis, über dessen Fuß sich eine verzierende Welle legt.
Im Deutschen ist das q verhältnismäßig selten und tritt fast nur in der Verbindung „qu“ auf, etwa in „Quelle“, „Quartier“ oder „Quittung“. Wer in Archiven liest, hält q und g sicher auseinander, sobald er auf den nach rechts schnellenden Schwung am Ende des q achtet.
Ob das q schon in der protosinaitischen Schrift vorkommt, ist umstritten;[1] sein frühester sicherer Vorfahr ist das phönizische Qoph,[2] vielleicht ein von hinten gesehener Affe, dessen Schwanz der Strich darstellt,[3] oder aber ein menschlicher Kopf mit Hals.[4] Das Qoph bezeichnete ein k, das tief in der Kehle am Zäpfchen gebildet wurde.[5] Die Griechen schrieben mit dem Koppa ein k vor o und u,[6] gaben es dann aber früh auf und bewahrten es nur als Zahlzeichen für 90.[7]
Quellen
- [1] Q — Wikipedia (German) — umstritten (abgerufen am 2026-10-14)
- [2] Q — Wikipedia (German) — phönizisch Qoph (abgerufen am 2026-10-14)
- [3] Q — Wikipedia (German) — Affe von hinten (abgerufen am 2026-10-14)
- [4] Q — Wikipedia (German) — Kopf mit Hals (abgerufen am 2026-10-14)
- [5] Q — Wikipedia (German) — k am Zäpfchen (abgerufen am 2026-10-14)
- [6] Q — Wikipedia (German) — Koppa vor o und u (abgerufen am 2026-10-14)
- [7] Q — Wikipedia (German) — Zahlzeichen 90 (abgerufen am 2026-10-14)