T – Buchstabe t, Sütterlinschrift
T ist der 20. Buchstabe des deutschen Alphabets und steht für den stimmlosen alveolaren Verschlusslaut /t/, der im Silbenanlaut behaucht gesprochen wird. Für die Sütterlinschrift erhielt er 1911 durch Ludwig Sütterlin aufrechte, geometrische Proportionen, gedacht für deutsche Schulkinder.
In Wörtern
Mutter
Vater
Sonntag


Geschichte
Das T steht im deutschen Alphabet an 20. Stelle. Gebildet wird ein stimmloser Verschlusslaut mit der Zunge am Zahndamm, /t/, der am Anfang einer Silbe mit einem hörbaren Hauch einsetzt.
Das kleine t der Sütterlinschrift hat einen aufrechten Schaft von mittlerer Höhe, den ein sauberer, mittig sitzender Querstrich kreuzt. Beim großen T trägt ein aufrechtes, senkrechtes Rückgrat ein symmetrisches, sanft gewelltes waagerechtes Dach.
Für Personenstandsangaben ist das t unverzichtbar, denn mit ihm beginnen „Taufe“, „Trauung“, „Tod“ und „Tag“, also die Eckdaten jedes Lebens im Kirchenbuch. Sein waagerechter Querstrich gibt dem Auge auf jeder handschriftlichen Seite einen deutlichen Halt.
Am Anfang war das T ein Kreuz, vermutlich ein Merkzeichen,[1] und die Phönizier nannten es Taw.[2] Sowohl in der protosinaitischen als auch in der phönizischen Schrift konnte das Taw zudem auf der Seite liegen, in einer Form ähnlich einem X.[3] Die Griechen verwendeten die auf der Spitze stehende Form,[4] und schon im frühen Griechisch rückte der Querbalken ganz nach oben.[5] Etrusker und nach ihnen die Römer übernahmen den Buchstaben als T, ohne seinen Laut oder seine Form zu verändern.[6]
Quellen
- [1] T — Wikipedia (German) — ein Kreuz, wohl ein Merkzeichen (abgerufen am 2026-10-14)
- [2] T — Wikipedia (German) — Taw (abgerufen am 2026-10-14)
- [3] T — Wikipedia (German) — liegendes Taw wie ein X (abgerufen am 2026-10-14)
- [4] T — Wikipedia (German) — auf der Spitze stehende Form (abgerufen am 2026-10-14)
- [5] T — Wikipedia (German) — Querbalken nach oben (abgerufen am 2026-10-14)
- [6] T — Wikipedia (German) — unverändert (abgerufen am 2026-10-14)