E – Buchstabe e, Sütterlinschrift
E ist der 5. Buchstabe des deutschen Alphabets und steht für den häufigsten Laut der deutschen Sprache: sowohl für den halbgeschlossenen ungerundeten Vorderzungenvokal /eː/ als auch für das halboffene /ɛ/ und das unbetonte Schwa /ə/. Für die Sütterlinschrift hat Ludwig Sütterlin ihn 1911 aufrecht und mit geometrischen Proportionen für deutsche Schulkinder neu entworfen.
In Wörtern
Mutter
Vater
Liebe


Geschichte
Das E nimmt im deutschen Alphabet den 5. Platz ein. Es bezeichnet den häufigsten Laut des Deutschen, und zwar in mehreren Spielarten: als halbgeschlossenen, ungerundeten Vorderzungenvokal /eː/, als halboffenes /ɛ/ und als unbetontes Schwa /ə/.
Das kleine e der Sütterlinschrift bewahrt den überlieferten Aufbau aus zwei Strichen, den es von der Kurrent geerbt hat. Die beiden senkrechten Abstriche stehen nun aber aufrecht, mit klarem, gleichem Abstand, und sind an der Oberkante des Mittelbands sauber miteinander verbunden. Das große E zeichnet man mit zwei gerundeten, übereinandergesetzten Bögen; es ähnelt einer seitenverkehrten Ziffer 3.
Als häufigster Buchstabe des Deutschen begegnet das e in fast jeder Zeile handschriftlicher Akten. Zudem ist das kleine e der unmittelbare Ursprung des deutschen Umlauts: In der frühen Neuzeit setzten Schreiber ein winziges Schreibschrift-e über Vokale (aͤ, oͤ, uͤ), und im Lauf der Jahrhunderte schliff sich dieses Zeichen allmählich zu den heutigen zwei Umlautpunkten ab (ä, ö, ü).
Im Phönizischen trug das Zeichen, eine stark abstrahierte Menschenfigur, den Namen He.[1] Die Griechen gaben ihm bei der Übernahme einen anderen Lautwert, weil ihre Sprache reich an Vokalen war.[2]
Quellen
- [1] E — Wikipedia (German) — phönizisch He (abgerufen am 2026-10-14)
- [2] E — Wikipedia (German) — von den Griechen umgedeutet, da ihre Sprache reich an Vokalen war (abgerufen am 2026-10-14)