K – Buchstabe k, Sütterlinschrift
K ist der 11. Buchstabe des deutschen Alphabets und bezeichnet den stimmlosen velaren Plosiv /k/, der in Tausenden germanischer Wortstämme und Familiennamen vorkommt. In der Sütterlinschrift ist er so gestaltet, wie Ludwig Sütterlin ihn 1911 für deutsche Schulkinder entwarf: aufrecht und geometrisch proportioniert.
In Wörtern
Kinder
Oktober


Geschichte
Auf dem 11. Platz des deutschen Alphabets steht das K. Es bezeichnet den stimmlosen Verschlusslaut am Gaumensegel, /k/, und steckt in Tausenden heimischer germanischer Wurzeln ebenso wie in vielen Familiennamen.
Den verschlungenen Knoten der Kurrent vereinfachte Sütterlin beim kleinen k zu einer klaren Oberlängenschleife mit deutlicher Mittelschlinge und einem kurzen Ausschwung. Das große K hat einen aufrechten linken Schaft und zwei ausgewogene Schrägarme, die sich sauber an der Mittellinie treffen.
Im genealogischen Grundwortschatz kommt das k ständig vor, etwa in „Kind“, „Kirche“, „Kaufmann“ und „Knecht“. Mit seiner hohen Oberlänge und dem Knoten in der Mitte gehört es zu den am leichtesten zu identifizierenden Buchstaben historischer Aufzeichnungen.
Das K begann als Handfläche,[1] und das Griechische übernahm das phönizische Kaph als Kappa mit demselben Lautwert k.[2] Die Etrusker besaßen drei Buchstaben für k und verwendeten K für k vor a.[3] Im klassischen Latein führte das K ein Schattendasein, weil k meist mit C geschrieben wurde,[4] und so ist es in den romanischen Sprachen geblieben, die K, vom Sardischen abgesehen, nur in Fremdwörtern verwenden.[5]
Quellen
- [1] K — Wikipedia (German) — Handfläche (abgerufen am 2026-10-14)
- [2] K — Wikipedia (German) — Kaph wird Kappa (abgerufen am 2026-10-14)
- [3] K — Wikipedia (German) — etruskisch K vor a (abgerufen am 2026-10-14)
- [4] K — Wikipedia (German) — Schattendasein im Lateinischen (abgerufen am 2026-10-14)
- [5] K — Wikipedia (German) — romanische Sprachen, vom Sardischen abgesehen (abgerufen am 2026-10-14)