Q – Buchstabe q, Kurrentschrift
Q ist der 17. Buchstabe des deutschen Alphabets und steht für den stimmlosen velaren Verschlusslaut /k/; fast immer folgt ihm ein „u“, mit dem es die Lautfolge /kv/ bildet. In der Kurrent besitzt es einen eigenen historischen Duktus, wie ihn die Schulen im deutschen Sprachraum bis 1941 vermittelten.
In Wörtern
Quelle


Geschichte
Platz 17 des deutschen Alphabets gehört dem Q. Für sich genommen bezeichnet es den stimmlosen velaren Verschlusslaut /k/, doch es tritt so gut wie nie ohne „u“ auf; zusammen ergeben beide die Konsonantenfolge /kv/.
Das kleine q der Kurrent beginnt mit einem ovalen Bauch im Mittelband, wie ihn auch a und g besitzen. Daran schließt ein senkrechter Abstrich an, der unter die Grundlinie fällt und mit einem scharfen Haken nach rechts umbiegt, während das g an derselben Stelle nach links schwingt. Das große Q gleicht einem großen O, unter dem ein gewellter Schwanz die Grundlinie entlangläuft.
Im Deutschen ist das q verhältnismäßig selten und erscheint fast nur in der Verbindung „qu“: „Quelle“, „Quartier“, „Quittung“. Wer im Archiv liest, bewahrt sich vor einer Verwechslung mit dem g, indem er auf das kurze Schnellen des q nach rechts achtet.
Von Eigennamen abgesehen kommt q nur im Paar qu vor, das im Deutschen als kv gesprochen wird.[1] Kein Buchstabe ist in deutschen Texten seltener, nicht einmal x und y, die von unten gezählt als nächste folgen.[2]
Quellen
- [1] Q — Wikipedia (German) — qu wird im Deutschen kv gesprochen (abgerufen am 2026-10-14)
- [2] Y — Wikipedia (German) — y ist nach q und x der drittseltenste Buchstabe, q also der seltenste (abgerufen am 2026-10-14)