A – Buchstabe a, Kurrentschrift
A ist der 1. Buchstabe des deutschen Alphabets und bezeichnet einen offenen, ungerundeten Zentralvokal: lang als /aː/ in Wörtern wie „Vater“, kurz als /a/ in Wörtern wie „Mann“. In der Kurrentschrift hat es einen eigenen, historisch gewachsenen Duktus, der bis 1941 im ganzen deutschen Sprachraum gelehrt wurde.
In Wörtern
Vater
Sonntag
Haus


Geschichte
Im deutschen Alphabet nimmt das A den 1. Platz ein. Lautlich steht es für einen offenen, ungerundeten Zentralvokal, den man lang als /aː/ etwa in „Vater“ und kurz als /a/ etwa in „Mann“ hört.
Das kleine a der Kurrent beginnt mit einem feinen Haarstrich, der von der Grundlinie aufsteigt und in ein rundes Oval übergeht. Dieses schließt sich auf der rechten Seite und mündet in einen kräftigen senkrechten Abstrich, der unten scharf nach oben umbiegt und so den Anschluss an den folgenden Buchstaben herstellt. Das große A setzt mit einer schwungvollen Schleife an der Grundlinie an, steigt schräg zu einer spitzen Höhe auf und stürzt dann über einen betonten rechten Schaft wieder hinab; im Inneren hält es eine Querverbindung zusammen.
Als erster Buchstabe des Alphabets begegnet einem das a ständig, in Taufregistern, Grundstücksurkunden und Briefen. Formeln wie „am Tage“ und Vornamen wie „Anna“ oder „August“ bieten Paläographen, die Quellen des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts übertragen, reichlich Vergleichsbeispiele.
Von Fremdwörtern und Namen abgesehen, ist das a der einzige deutsche Buchstabe[1], der am Wortanfang doppelt stehen kann, wie in „Aal“.[2] Mit rund 6,5 % aller Buchstaben ist es außerdem der sechsthäufigste Buchstabe in deutschen Texten.[3]
Quellen
- [1] A — Wikipedia (German) — der einzige solche Buchstabe, von Fremdwörtern und Namen abgesehen (abgerufen am 2026-10-14)
- [2] A — Wikipedia (German) — doppeltes a am Wortanfang („Aal“) (abgerufen am 2026-10-14)
- [3] A — Wikipedia (German) — sechsthäufigster Buchstabe, 6,51 % (abgerufen am 2026-10-14)