Seite scannen
N – Buchstabe n, Kurrentschrift

N – Buchstabe n, Kurrentschrift

N ist der 14. Buchstabe des deutschen Alphabets. Er steht für den stimmhaften alveolaren Nasal /n/, der die deutsche Flexion und die Verbendungen durchzieht. Seine Kurrentform folgt einem eigenen historischen Duktus, wie er bis 1941 überall im deutschen Sprachraum unterrichtet wurde.

GedrucktN n
ÜbenÜbenA4US-Letter
Klingt wien (/n/)
GedrucktN n
ÜbenÜbenA4US-Letter
Klingt wien (/n/)

In Wörtern

Sonntag

Sonntag

Kinder

Kinder

Weihnachten

Weihnachten

handwritten lowercase n in Kurrentschrift
Kleinbuchstabe
handwritten uppercase n in Kurrentschrift
Großbuchstabe

Geschichte

Mit dem N erreicht das deutsche Alphabet seine 14. Stelle. Gesprochen wird es als stimmhafter alveolarer Nasal /n/, und kaum ein Laut zieht sich so durch die Beugungsformen und Verbendungen des Deutschen wie dieser.

In der Kurrent besteht das kleine n aus zwei spitzen senkrechten Abstrichen, die unten durch eine scharfe schräge Verbindung zusammenhängen. Wer liest, muss es sorgfältig vom e trennen, dessen Striche oben verbunden sind, und ebenso vom u, über dem ein gewölbter Bogen steht. Das große N setzt sich aus zwei aufrechten Schäften zusammen, zwischen denen ein schräger Strich vermittelt.

Kaum ein Schriftstück kommt ohne das n aus: Es bildet Pluralendungen, Dativformen, Infinitive und Partizipien der Vergangenheit. Oft zogen die Schreiber eine waagerechte Tilde oder einen Querstrich über ein einzelnes n (n̄) und meinten damit „nn“; diese Abkürzung sollten Familienforscher unbedingt erkennen können.

Nach dem e ist das n der häufigste Buchstabe deutscher Texte und zugleich der häufigste Konsonant, mit etwa 9,8 % aller Buchstaben.[1] Weil n und u in der Kurrent sonst gleich gezeichnet werden, ist es das u, das den Bogen über sich trägt; ein n hat höchstens einen geraden Verdopplungsstrich.[2]

Quellen

  1. [1] N — Wikipedia (German) — zweithäufigster Buchstabe, häufigster Konsonant, 9,78 % (abgerufen am 2026-10-14)
  2. [2] Deutsche Kurrentschrift — Wikipedia (German) — der Bogen über dem u unterscheidet es vom n; der gerade Strich verdoppelt n oder m (abgerufen am 2026-10-14)
Kurrentschrift: zur Geschichte →