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G – Buchstabe g, Kurrentschrift

G – Buchstabe g, Kurrentschrift

G ist der 7. Buchstabe des deutschen Alphabets: ein stimmhafter velarer Plosiv /ɡ/, der am Wortende zu /k/ verhärtet und in der norddeutschen Aussprache der Adjektivendung „-ig“ als stimmloser palataler Frikativ /ç/ klingt. Bis 1941 lernte man im deutschen Sprachraum seine eigene, historisch gewachsene Kurrentform.

GedrucktG g
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Klingt wieg (/ɡ/)
GedrucktG g
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Klingt wieg (/ɡ/)

In Wörtern

Sonntag

Sonntag

Grüße

Grüße

handwritten lowercase g in Kurrentschrift
Kleinbuchstabe
handwritten uppercase g in Kurrentschrift
Großbuchstabe

Geschichte

Das G steht an 7. Stelle im deutschen Alphabet. Lautlich ist es ein stimmhafter velarer Verschlusslaut /ɡ/, der am Wortende stimmlos zu /k/ wird; in der Adjektivendung „-ig“ spricht man es im Norden als stimmlosen palatalen Reibelaut /ç/.

Das kleine g beginnt mit einem runden Bauch im Mittelband, der genau so gebildet wird wie der Körper des a. Darauf folgt ein Schaft, der unter die Grundlinie taucht, dort eine weite, schwungvolle Schleife nach links zieht und wieder aufsteigt, um den Schaft auf der Grundlinie zu kreuzen. Das große G ist ein aufwendiger Buchstabe: Es beginnt wie ein hohes geschriebenes C und schwingt dann in eine ausladende Unterlängenschleife aus.

Beim Übertragen genealogischer Quellen kommt dem g eine Schlüsselrolle zu, weil es die Partizipvorsilbe einleitet, mit der die Einträge zu Lebensdaten arbeiten: „geboren“, „getauft“, „gestorben“ und „getraut“. Wer das g sicher erkennt, erschließt sich den Aufbau eines Kirchenbucheintrags.

In deutschen Texten liegt G mit rund 3 % aller Buchstaben an dreizehnter Stelle der Häufigkeit.[1] Seine Unterlänge ist alt: Schon das halbunziale g des frühen Mittelalters reichte unter die Zeile, in einer Form, die einer 3 oder dem z der Kurrentschrift ähnelt.[2]

Quellen

  1. [1] G — Wikipedia (German) — 13.-häufigster Buchstabe, 3,01 % (abgerufen am 2026-10-14)
  2. [2] G — Wikipedia (German) — das halbunziale g reichte wie eine 3 oder ein Kurrent-z unter die Zeile (abgerufen am 2026-10-14)
Kurrentschrift: zur Geschichte →