M – Buchstabe m, Kurrentschrift
M ist der 13. Buchstabe des deutschen Alphabets und bezeichnet den stimmhaften bilabialen Nasal /m/, der in jeder Stellung im Wort und in grammatischen Vor- und Nachsilben vorkommt. Bis 1941 lehrte man im deutschen Sprachraum seine Kurrentform mit ihrem eigenen historischen Duktus.
In Wörtern
Mutter


Geschichte
Im deutschen Alphabet steht das M auf Rang 13. Es ist der stimmhafte bilabiale Nasal /m/ und kommt in allen Positionen des Wortes sowie in grammatischen Affixen vor.
Das kleine m der Kurrent besteht aus drei spitzen senkrechten Abstrichen, die unten in scharfen Winkeln verbunden sind und an drei Zähne einer Säge erinnern. Weil das m drei Abstriche hat und das n zwei, konnte schnelles Schreiben die Zahl verwischen; Schreiber setzten deshalb oft einen waagerechten Strich über das n, um ein doppeltes mm oder nn anzuzeigen. Das große M ist ein eindrucksvoller Buchstabe mit drei hohen Bögen, deren erster meist größer ist und nach außen schwingt.
In Personenstands- und Familienquellen ist das m stark vertreten: „Mutter“, „Monat“, „Magd“ und „Mann“. Wer die Strichzahl des m sicher beherrscht, verfügt über eine Grundfertigkeit beim Entziffern deutscher Handschriften.
Ein gerader Strich über einem m oder n ist ein Verdopplungsstrich: Er zeigt an, dass der Konsonant doppelt zu lesen ist, ein überstrichenes m steht also für mm.[1] Mit etwa 2,5 % ist M der vierzehnthäufigste Buchstabe in deutschen Texten.[2]
Quellen
- [1] Deutsche Kurrentschrift — Wikipedia (German) — der Strich über m oder n verdoppelt den Konsonanten (abgerufen am 2026-10-14)
- [2] M — Wikipedia (German) — 14.-häufigster Buchstabe, 2,53 % (abgerufen am 2026-10-14)