T – Buchstabe t, Kurrentschrift
T ist der 20. Buchstabe des deutschen Alphabets: ein stimmloser alveolarer Verschlusslaut /t/, der im Silbenanlaut behaucht gesprochen wird. Die Kurrent schreibt ihn in einem eigenen historischen Duktus, der bis 1941 im gesamten deutschen Sprachraum gelehrt wurde.
In Wörtern
Mutter
Vater
Sonntag


Geschichte
Das T, im deutschen Alphabet an 20. Position, steht für den stimmlosen alveolaren Verschlusslaut /t/. Beginnt er eine Silbe, so spricht man ihn mit hörbarer Behauchung.
Das kleine t der Kurrent hat eine Oberlänge, die bis zur Hälfte in die obere Zone hinaufreicht. Von dort führt der Strich zur Grundlinie hinab, endet in einem aufwärts gerichteten Ausgangshäkchen und wird nahe seinem oberen Ende von einem scharfen waagerechten Querstrich gekreuzt. Das große T ist ein stattlicher Buchstabe: Unter einem breiten waagerechten Dach steht ein mittiger Abstrich, der unten in verzierte Schleifen ausläuft.
Für die Lebensdaten in Personenstandsregistern ist das t unverzichtbar, denn „Taufe“, „Trauung“, „Tod“ und „Tag“ beginnen alle mit ihm. Sein waagerechter Querbalken gibt dem Auge auf jeder handgeschriebenen Seite einen klaren Halt.
Unter den Buchstaben deutscher Texte steht T mit etwa 6,2 % an siebter Stelle.[1] Das Standarddeutsche behaucht es in den meisten Stellungen. In einigen Dialekten des Südens und Ostens bleiben die stimmlosen Konsonanten jedoch unbehaucht, während die stimmhaften abgeschwächt werden, sodass sich t und d beim Zuhören kaum voneinander unterscheiden lassen.[2]
Quellen
- [1] T — Wikipedia (German) — siebthäufigster Buchstabe, 6,15 % (abgerufen am 2026-10-14)
- [2] T — Wikipedia (German) — t und d sind in manchen süd- und ostdeutschen Dialekten schwer zu unterscheiden (abgerufen am 2026-10-14)