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L – Buchstabe l, Kurrentschrift

L – Buchstabe l, Kurrentschrift

Das L, 12. Buchstabe des deutschen Alphabets, bezeichnet den alveolaren lateralen Approximanten /l/, der in den Spielarten des Standarddeutschen hell und unvelarisiert klingt. In der Kurrent folgt es einem eigenen, historisch gewachsenen Bewegungsablauf, der bis 1941 im deutschen Sprachraum unterrichtet wurde.

GedrucktL l
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Klingt wiel (/l/)
GedrucktL l
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Klingt wiel (/l/)

In Wörtern

Liebe

Liebe

herzlich

herzlich

Quelle

Quelle

handwritten lowercase l in Kurrentschrift
Kleinbuchstabe
handwritten uppercase l in Kurrentschrift
Großbuchstabe

Geschichte

Die 12. Position im deutschen Alphabet gehört dem L. Es bezeichnet den alveolaren lateralen Approximanten /l/, der in den Spielarten des Standarddeutschen hell und ohne Velarisierung gesprochen wird.

Das kleine l der Kurrent ist eine elegante, hohe Schleife: Sie steigt bis ins obere Drittel der Zeile, fällt in einem geraden senkrechten Schaft zur Grundlinie ab und wendet sich in einem Bogen nach oben, um anzuschließen. Das große L entsteht aus einer anmutigen Kopfschleife, die in einen fließenden, S-förmig geschwungenen Rücken übergeht und mit einem waagerechten, gewellten Fußstrich endet.

Oft erscheint das l in geographischen und amtlichen Einträgen, von „Land“ und „Leipzig“ bis zu „Ledig“ und „Lehrer“. Mit seiner glatten, einzelnen Schleife hebt es sich deutlich von den vielstrichigen Buchstaben ringsum ab.

Lautlich ist das l eine Liquida und den Vokalen so nahe, dass es allein eine Silbe tragen kann, wie in „Handel“, gesprochen handl; die bairische Schreibung gibt das mitunter wieder, etwa im Familiennamen Seidl.[1] In deutschen Texten ist L mit rund 3,4 % aller Buchstaben der elfthäufigste Buchstabe.[2]

Quellen

  1. [1] L — Wikipedia (German) — silbisches l („Handel“, bairisch Seidl) (abgerufen am 2026-10-14)
  2. [2] L — Wikipedia (German) — elfthäufigster Buchstabe, 3,44 % (abgerufen am 2026-10-14)
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