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K – Buchstabe k, Kurrentschrift

K – Buchstabe k, Kurrentschrift

K ist der 11. Buchstabe des deutschen Alphabets und steht für den stimmlosen velaren Plosiv /k/, der in Tausenden germanischer Wortstämme und Familiennamen vorkommt. Die Kurrentschrift verlieh ihm einen eigenen historischen Duktus, den die Schulen im deutschen Sprachraum bis 1941 vermittelten.

GedrucktK k
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Klingt wiek (/k/)
GedrucktK k
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Klingt wiek (/k/)

In Wörtern

Kinder

Kinder

Oktober

Oktober

handwritten lowercase k in Kurrentschrift
Kleinbuchstabe
handwritten uppercase k in Kurrentschrift
Großbuchstabe

Geschichte

Das K besetzt im deutschen Alphabet die 11. Stelle. Es bezeichnet den stimmlosen velaren Verschlusslaut /k/, der in Tausenden heimischer germanischer Wurzeln und Familiennamen steckt.

Das kleine k ist einer der kunstvollsten Buchstaben der Kurrent: Es beginnt mit einer hohen Oberlängenschleife, fällt zur Grundlinie ab und bildet dann im Mittelband einen verschlungenen Knoten oder eine Öse, mit einer kleinen oberen Schleife und einem nach außen laufenden unteren Bein. Das große K beginnt mit einem kräftigen senkrechten Abstrich, an den ein schräger oberer Arm und ein unteres Bein anschließen, das entlang der Grundlinie ausschwingt.

In den Grundwörtern der Familienforschung begegnet das k ständig: „Kind“, „Kirche“, „Kaufmann“, „Knecht“. Mit seiner hohen Oberlänge und dem Knoten in der Mitte gehört es zu den Buchstaben, die sich in historischen Quellen am leichtesten bestimmen lassen.

Bis in die frühen 1930er Jahre wurden viele deutsche Orts- und Personennamen von C auf K umgestellt, darunter Catharina, Cassel, Crefeld und Cöln; ältere Quellen können denselben Namen daher mit dem einen wie mit dem anderen Buchstaben zeigen.[1] Mit etwa 1,2 % ist K der neunzehnthäufigste Buchstabe in deutschen Texten.[2]

Quellen

  1. [1] K — Wikipedia (German) — Namen bis in die frühen 1930er Jahre von C auf K umgestellt (abgerufen am 2026-10-14)
  2. [2] K — Wikipedia (German) — 19.-häufigster Buchstabe, 1,21 % (abgerufen am 2026-10-14)
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