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I – Buchstabe i, Kurrentschrift

I – Buchstabe i, Kurrentschrift

Das I, 9. Buchstabe des deutschen Alphabets, bezeichnet einen geschlossenen ungerundeten Vorderzungenvokal: lang als /iː/ in „Igel“, kurz als /ɪ/ in „in“ oder „Kind“. Für die Kurrentschrift, die man bis 1941 im deutschen Sprachraum lehrte, besaß es einen eigenen historischen Duktus.

GedrucktI i
ÜbenÜbenA4US-Letter
Klingt wiei in „Igel“
GedrucktI i
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Klingt wiei in „Igel“

In Wörtern

Liebe

Liebe

Brief

Brief

Kinder

Kinder

handwritten lowercase i in Kurrentschrift
Kleinbuchstabe
handwritten uppercase i in Kurrentschrift
Großbuchstabe

Geschichte

Das I hat im deutschen Alphabet die 9. Stelle inne. Es steht für einen geschlossenen, ungerundeten Vorderzungenvokal, der lang als /iː/ wie in „Igel“ und kurz als /ɪ/ wie in „in“ oder „Kind“ auftritt.

In der Kurrent besteht das kleine i aus einem einzigen senkrechten Abstrich im Mittelband, versehen mit einem Anstrich und einem Endhäkchen und gekrönt von einem deutlichen Punkt, dem Tüttel. Da der Strich selbst genau einem einzelnen Zacken von n, m oder u gleicht, hängt paläographisch alles daran, ob der Punkt vorhanden ist und wo er sitzt. Das große I ist ein hoher, senkrecht geschwungener Strich mit einer Zierschleife oben; in seinem Duktus war es historisch mit dem großen J identisch.

In der deutschen Handschrift wie im Buchdruck galten I und J lange als bloße Varianten ein und desselben Buchstabens. In älteren Kirchenbüchern und städtischen Bürgerlisten findet man Namen, die mit I oder mit J beginnen, darum regelmäßig gemeinsam unter einem einzigen Registerbuchstaben eingeordnet, ein Spiegel der über Jahrhunderte einheitlichen Schreibtradition.

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