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נ – Buchstabe Nun, Hebräische Kursivschrift

נ – Buchstabe Nun, Hebräische Kursivschrift

נ (Nun) gibt den stimmhaften alveolaren Nasal /n/ wieder und ist der 14. Buchstabe des hebräischen Alphabets. Am Wortende wird daraus die gerade, senkrecht nach unten gezogene Form ן (Nun sofit).

Gedrucktנ
FormenEndform (Nun sofit)
ÜbenÜbenA4US-Letter
Klingt wien (/n/)
Gedrucktנ
FormenEndform (Nun sofit)
ÜbenÜbenA4US-Letter
Klingt wien (/n/)
handwritten lowercase Nun in Hebräische Kursivschrift
Kleinbuchstabe
Endform (Nun sofit)

Geschichte

Nummer 14 im Alphabet ist נ, und als Zahl gelesen ergibt es 50. Im überlieferten und modernen Hebräisch ebenso wie im Jiddischen ist es der stimmhafte alveolare Nasal /n/; am Ende eines Wortes wechselt es in die Gestalt mit gerader, senkrechter Unterlänge, ן (Nun sofit).

Kursiv schreibt man Nun mit einem kleinen Haken oben und einem kurzen Fußstrich. Als Endform (ן) wird daraus ein langer, gerader Abstrich, der senkrecht unter die Grundlinie hinabführt.

Am Ende jiddischer Infinitive und Verbformen und in hebräischen Pluralendungen begegnet das End-Nun ausgesprochen häufig; die Länge seiner Unterlänge ist auf handgeschriebenen Seiten ein wichtiges Erkennungszeichen.

Vermutlich geht Nun auf eine ägyptische Hieroglyphe zurück, die eine Schlange darstellt, und das hebräische Wort für Schlange, nakhash, beginnt mit Nun.[1] Neunmal findet sich im Tanach ein umgekehrtes Nun.[2] Die Endform stünde für 700, wird so aber selten verwendet; geschrieben werden stattdessen Taw und Schin, 400 + 300.[3] Fällt beim Dreidelspiel das Nun, geht der Kreisel ohne jede weitere Handlung an den nächsten Spieler.[4]

Quellen

  1. [1] Nun (letter) — Wikipedia — Hieroglyphe einer Schlange (abgerufen am 2026-10-14)
  2. [2] Nun (letter) — Wikipedia — neun umgekehrte Nun (abgerufen am 2026-10-14)
  3. [3] Nun (letter) — Wikipedia — End-Nun 700, selten gebraucht (abgerufen am 2026-10-14)
  4. [4] Nun (letter) — Wikipedia — Dreidel (abgerufen am 2026-10-14)
Hebräische Kursivschrift: zur Geschichte →